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Wenn von Heuschrecken die Rede ist, wird dies zunehmend als Analogie und abwertende Metapher für Private-Equity-Gesellschaften gebraucht. Gierig und gewissenlos sind noch die zurückhaltendsten Begrifflichkeiten, die in diesem Zusammenhang genannt werden.

Natürlich sind nicht alle privaten Investoren über einen Kamm zu scheren; dieses Buch beschreibt allerdings welche Plagen ein Medienunternehmen zu ertragen hat, wenn es von dieser besonderen Art Heuschrecken heimgesucht wird.

Im wahrsten Sinne bleibt ein leergefressenes Feld zurück, das erst mühsam wieder neu beackert werden muss, nachdem die Heuschrecken weitergezogen sind – bis zu ihrem nächsten Einfall.

Der Autor Dietmar Schickel, als Mitglied des Managements selbst Teil dieses Spiels um Macht und Geld, beschreibt die Auswüchse in Form eines Tagebuches im Zeitraum von 2005 bis 2011; realistisch, sarkastisch, teilweise mit einer Prise schwarzem Humor – ein Lehrstück, wie es eben nicht sein sollte.

Inhalt

 

Vorwort

Prof. Dr. Jo Groebel
Direktor des Deutschen Digital-Instituts, Berlin

Das Jahr 2005

Die Heilsbringer starten

Das Jahr 2006

Etwas Großes ist im Gange
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

Das Jahr 2007

Das Personal-Karussell dreht sich schneller
Das Beste vom Besten
Götterdämmerung – eine Ära geht zu Ende
Freude schöner Götterfunken

Das Jahr 2008

Ein neuer Stern am Firmament
Jahrgangschampagner und Trüffelpizza

Das Jahr 2009

Moderne Raubritter
Endlich auf der Titelseite
Da waren es nur noch Drei
Eiskalte Reaktion

Das Jahr 2010

Neustart
Der helle Wahnsinn

Das Jahr 2011

Es ist geschafft
The show must go on